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Leistungsstarke Kompressor-Kühlboxen – Ratgeber & Empfehlungen

Kompressor-Kühlboxen arbeiten wie ein herkömmlicher Kühlschrank – sie bieten eine hervorragende Kühlleistung bei geringem Stromverbrauch.
Kompressor-Kühlbox mit zwei Zonen auf einer Gartenparty
Dometic | ID 69617

Mit dem Boot, Camper oder Zelt unterwegs und die Speisen und Getränke sollen auch nach Tagen noch frisch und kühl sein? Dafür sorgen zuverlässig Kühlboxen mit Kompressor. Diese meist leicht transportierbaren Minikühlschränke benötigen dafür lediglich eine Stromquelle, die das Auto oder die Steckdose auf dem Campingplatz bereitstellt.

Das Angebot an Kompressor-Kühlboxen ist umfangreich: Größe, Volumen, Kühlleistung, zusätzliche Features… Es gibt viele Eigenschaften der kleinen mobilen Kühlschränke zu entdecken. Wir stellen fünf Modelle vor und geben einen Überblick, welche Vor- und Nachteile Sie beim Kauf einer Kompressor-Kühlbox berücksichtigen sollten.

Kompressor-Kühlboxen unterscheiden sich in ihrer Leistung von thermoelektrischen Kühlboxen, denn sie können bei niedrigem Stromverbrauch über lange Zeit bei jeglicher Außentemperatur niedrige Temperaturen halten und sogar beachtliche Minusgrade erreichen. Trotzdem sollte man den Kauf solch einer mobilen Kühleinheit sorgfältig überdenken, denn auch die Preise liegen auf höchst unterschiedlichem Niveau. Vor allem sollten Sie Ihre individuellen Bedürfnisse genau prüfen.

Was ist beim Kauf einer Kompressor-Kühlbox zu beachten?

  • Kapazität: Kleine, mittlere oder große Kühlbox – je nach Platzangebot im Auto oder Wohnmobil und persönlichen Bedürfnissen sollte die passende Größe gewählt werden. Auf den ersten Blick erscheint eine Kühlbox mit möglichst großem Fassungsvermögen sehr verlockend. Die Angebote beginnen bei 15 und enden bei 90 Litern Innenvolumen. Die Außenmaße variieren entsprechend. Spätestens beim Verstauen zeigt sich jedoch, wo die Vorteile einer kleinen Kühlbox liegen. Einzelne Exemplare passen sogar zwischen die Vordersitze. Ein bis zwei Personen kommen mit einer kleinen Kühlbox aus, eine gute Größe für Familien und längere Aufenthalte im Freien beginnt bei 40 Litern.
  • Stromversorgung: Ob mit Auto und Zelt, mit dem Wohnmobil auf dem Campingplatz oder mit dem Boot am Steg: Ein Kompressor benötigt Strom. Der Betrieb ist in der Regel recht energiesparend, ein Anschluss an das 12-Volt-Bordnetz des Autos reicht meist aus. Einige Kühlboxen können auch mit 24 Volt, z.B. im Lkw, betrieben werden. Um einen autarken Betrieb, wie bei Absorber-Kühlboxen zu gewährleisten, bieten einzelne Hersteller passende Akkus für ihre Produkte an. Um langfristig unabhängig von der Stromversorgung zu sein, empfiehlt sich eine Powerstation mit einem Solarmodul. Damit kann jede Kompressor-Kühlbox betrieben werden.
  • Kühlbereich: Kompressor-Kühlboxen sind leistungsstarke Kühlgeräte, die sogar die Funktion einer Tiefkühltruhe besitzen. Selbst bei hohen Außentemperaturen können sie bis in den Minusbereich kühlen. Ein Großteil der Geräte kann die Temperatur zwischen +10 bis -15 Grad Celsius halten, andere haben einen etwas größeren Bereich von +20 bis -20 Grad Celsius. Speziell für die Tropen entwickelte Kühlboxen erreichen sogar die Marke von -30 °C.
  • Kühlzonen: Besonders komfortabel sind Kühlboxen mit zwei Kühlzonen: Sie bieten ein Fach mit normaler Kühlschranktemperatur für alle empfindlichen Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Käse und mehr. In einer zweiten Kühlzone hingegen finden Tiefkühlprodukte ihren Platz. Die Temperatur beider Fächer lässt sich bequem getrennt voneinander regeln. Je nach Modell kann bei Bedarf die Trennwand entnommen werden, sodass ein größeres Kühlfach zur Verfügung steht.

    Kompress-Kühlbox mit zwei Zonen
    Bei Kühlboxen mit zwei Zonen handelt es sich um getrennte Fächer, deren Temperatur unabhängig voneinander eingestellt werden kann.
  • Transporthilfen: Zu den Grundvoraussetzungen einer guten Box gehören stabile Griffe, die sich gut packen lassen und mit deren Hilfe die Kühlbox getragen und leicht positioniert werden kann. Denn das Gewicht der Geräte ist mit 10 bis 30 Kilogramm auch im leeren Zustand recht hoch. Eine zusätzliche Hilfe sind Tragegurte, die für einen bequemen Transport nicht zu schmal sein sollten. Verstärkte Kanten und Ecken an der Außenhülle sorgen ebenfalls für einen sicheren Transport ohne Beschädigungen. Gerade bei größeren und schwereren Modellen sind außerdem stabile Rollen und ein ausziehbarer Teleskopgriff zum Ziehen ein nicht zu unterschätzender Mehrwert. Diese sind jedoch nur bei wenigen Modellen vorhanden.

Unsere Empfehlungen

1
unsere Top-Wahl

Mobicool MCF40

Erhältlich auf amazon.de
Zum Angebot

Kapazität: 38 Liter | Stromversorgung: 12 V, 24 V, 230 V | Kühlbereich: +20 °C bis -10 °C | Gewicht: 11,5 kg | Transporthilfen: Griffe

Vorteile:

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • LED-Innenbeleuchtung
  • vielfältige Anschlussmöglichkeiten

Nachteile:

  • Kühlung nur bis -10 °C

Die Kompressor-Kühlbox Mobicool MCF 40 überzeugt in vielerlei Hinsicht. Mit einem Nutzinhalt von 38 Litern ist sie groß genug, um auch 1,5-Liter-Flaschen unterzubringen, aber dennoch ausreichend kompakt, um auch bei beengten Platzverhältnissen noch unterzukommen (BHT 36 x 45 x 58 cm). Gleichzeitig besticht sie durch ihr geringes Gewicht von nur 11,5 kg. Niedrige Kühltemperaturen erreicht das Gerät zuverlässig innerhalb einer Viertelstunde, Minustemperaturen – wenn auch nur bis -10 Grad Celsius – in etwa einer Stunde. Ein dreistufig einstellbarer Batteriewächter sorgt dafür, dass die Autobatterie beim Betrieb mit 12 oder 24 Volt Gleichstrom nicht übermäßig entladen wird. Der abnehmbare Deckel sowie eine zuschaltbare LED-Innenbeleuchtung erleichtern das Verstauen und Entnehmen der Lebensmittel. Der Anschluss über 230-Volt sichert den zudem den Langzeitbetrieb. Falls die Kühlleistung, genauer gesagt die minimale Temperatur von -10 °C für die eigenen Bedürfnisse ausreicht, bietet diese Kühlbox ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und ausreichend Kühlkapazität für mehrere Tage Outdoor, Freizeit und Camping.

2
unser Preis-Tipp

Dometic CK 40D Hybrid

Erhältlich auf amazon.de
Zum Angebot

Kapazität: 40 Liter | Stromversorgung: 12 V, 230 V | Kühlbereich: +10 °C bis -15 °C | Gewicht: 20,5 kg | Transporthilfen: Griffe

Vorteile:

  • günstig in der Anschaffung
  • hohe Kühlleistung mit 230 Volt Netzstrom
  • kombiniert thermoelektrische und Kompressor-Kühlung

Nachteile:

  • geringe Kühlleistung im 12 V Betrieb
  • hohes Gewicht

Wer eine optisch elegante und preisgünstige Kühlbox für Minustemperaturen bis -15 Grad Celsius sucht, liegt mit der Dometic CK 40 D Hybrid genau richtig. Sie kombiniert thermoelektrische 12-Volt-Kühlung für unterwegs mit leistungsstarker Kompressorkühlung über das 230-Volt-Netz. Wichtig zu wissen: Nur im Kompressorbetrieb mit 230 Volt werden Minustemperaturen erreicht. Die Zieltemperatur lässt sich gradgenau einstellen und ein Digitaldisplay zeigt die erreichten Werte an – allerdings auch nur im Kompressorbetrieb. Die Box hat ein gutes Nutzvolumen von 38 Litern und bietet damit auch großen Getränkeflaschen bis zu 2 Litern ausreichend Platz. Da es sich um eine Hybridbox handelt, in der zwei verschiedene Kühltechnologien verbaut sind, ist das Gewicht mit 20,5 Kilogramm vergleichsweise hoch. Dafür muss der Kompressor nicht für 12 Volt ausgelegt sein, was Kosten spart. Durch die seitlich eingelassenen Griffe lässt sich die Box trotzdem sehr gut tragen.

3
kompakte Abmessungen

Dometic CoolFreeze CDF 26

Erhältlich auf amazon.de
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Kapazität: 21 Liter | Stromversorgung: 12 V, 24 V, 230 V mit Adapter | Kühlbereich: +10 bis -18 °C | Gewicht: 12,5 kg | Transporthilfen: Griffe

Vorteile:

  • niedriges Gewicht
  • hohe Kühlleistung
  • geringer Platzbedarf

Nachteile:

  • 230 V Anschluss nur mit Adapter möglich

Kühlen und Gefrieren auf kleinstem Raum ermöglicht die Dometic CoolFreeze CDF 26. Um es auf den Punkt zu bringen: Sie ist klein, sparsam im Verbrauch und leise im Betrieb. Wer überschaubare Mengen kühlen oder tiefkühlen will, findet mit der Box eine kompakte Lösung. Das Innenvolumen beträgt ca. 21 Liter. Durch die schmalen Abmessungen (26 cm in der Breite) passt die Box hervorragend in enge Zwischenräume. Mit einem Gewicht von knapp 13 Kilogramm lässt sie sich zudem dank der integrierten Griffmulde bequem tragen. Der Kühlbereich ist auf einem ähnlichen Niveau wie deutlich größere Kompressor-Kühlboxen und reicht von +10 bis -18 Grad Celsius. Prinzipiell ist die Kühlbox für den mobilen Einsatz konzipiert: So verzichtet der Hersteller auf einen 230-V-Anschluss, sodass die Box nur mit 12 V oder 24 V Gleichstrom betrieben werden kann. Zum Schutz der Autobatterie ist zudem ein dreistufiger Batteriewächter eingebaut. Wer die Box dennoch mit 230 V an der Haushaltssteckdose betreiben möchte, muss allerdings einen separaten Spannungswandler dazu kaufen.

4
großes Fassungsvermögen

Mobicool MCF60

Erhältlich auf amazon.de
Zum Angebot

Kapazität: 58 Liter | Stromversorgung: 12 V, 24V, 230 V | Kühlbereich: +20 °C bis -10 °C | Gewicht: 18,4 kg | Transporthilfen: Griffe

Vorteile:

  • großes Platzangebot
  • Innenbeleuchtung
  • Energieeffizienzklasse B

Nachteile:

  • nur eine Kühlzone
  • Minimaltemperatur nur -10 °C

Schlichtes, aber funktionelles Design, zuverlässige Kühlleistung und viel Platz: Die Mobicool MCF60 bietet mit rund 58 Litern Innenvolumen genügend Kühlraum, um ein ausgiebiges Picknick, ein mehrtägiges Festival oder einen längeren Familienurlaub kulinarisch und getränketechnisch ansprechend zu gestalten. Sie kann sowohl mit 12 / 24 Volt Gleichstrom als auch mit 230 Volt Wechselstrom betrieben werden. Die Kühlbox hat die Außenmaße 44 x 47 x 68 cm und ist mit einem Eigengewicht von 18,4 Kilogramm trotz ihrer Größe nicht außerordentlich schwer. Leider ist es nicht möglich, die knapp 60 Liter in mehrere Kühlzonen zu unterteilen und auch Einlegekörbe befinden sich nicht im Lieferumfang. Dafür ist der Innenraum beleuchtet und der Deckel lässt sich komplett abnehmen. Die einfache Bedienung und Temperatureinstellung über wenige Tasten sowie die digitale Anzeige ermöglichen eine punktgenaue Kühlung im Temperaturbereich von +20 bis -10 °C. Zusätzlich ist ein digitaler Batteriewächter integriert. Lobenswert: Die Box erreicht die Energieeffizienzklasse B.

5
mit zwei Kühlzonen

Truma Cooler C69 Dual Zone

Erhältlich auf amazon.de
Zum Angebot

Kapazität: 69 Liter (24 + 45l) | Stromversorgung: 12 V, 24 V, 230 V | Kühlbereich: +10 °C bis -22 °C | Gewicht: 29,4 kg | Transporthilfen: Griffe

Vorteile:

  • zwei getrennt regelbare Kühlzonen
  • App-Steuerung mit Bluetooth
  • hochwertige Isolierung

Nachteile:

  • hohes Gewicht
  • teuer

Die Truma Cooler C69 Dual Zone bietet Luxus und Höchstleistung für unterwegs. Wie der Name schon verrät, verfügt die Kühlbox über zwei Temperaturzonen: Sie haben mit ihr also gleichzeitig eine Kühl- und eine Gefrierzone zur Verfügung, die getrennt voneinander geregelt werden können. Die Steuerung funktioniert manuell an der Box oder ganz bequem per Bluetooth-Verbindung über eine App. Nicht viele Boxen schaffen -22 Grad Celsius – diese schon. Die Anschlüsse für die Stromversorgung sind äußerst vielfältig: Von der 12- und 24-Volt-Autobatterie über den (nicht mitgelieferten) 14,4-Volt-Akku hin zum 230-Volt-Stromnetz ist alles möglich. 45-Liter-Kühlbox, 24-Liter-Gefrierfach, stabile Bauweise, geräuscharmer Kompressor und eine hochwertige Isolierung begründen das hohe Gewicht der Box von rund 30 Kilogramm: Tragen und Verstauen erfordern Kraft. Die ausklappbaren Griffe der Box sind dabei eine willkommene Hilfe. Wer sich für dieses System entscheidet, geht bewusst eine langfristige Beziehung ein: Der Preis liegt etwa drei- bis viermal so hoch wie bei günstigeren Kompressor-Kühlboxen.

Vor- und Nachteile von Kompressor-Kühlboxen

Der Wunsch: Eine aktive Kühlung für Camping, Sportveranstaltungen oder Tagesausflüge wird benötigt, da eine einfache Kühltasche mit passiver Kühlung nicht ausreicht. Die Frage: Ist eine relativ teure Kompressor-Kühlbox die richtige Wahl? Wo liegen ihre Vor- und Nachteile gegenüber thermoelektrischen oder Absorber-Kühlboxen? Ein Blick auf die wichtigsten Aspekte hilft bei der Entscheidung.

Vorteile

  • geringer Energieverbrauch: Kompressor-Kühlboxen gehören in der Regel zu den Energiesparern unter den mobilen Kühleinheiten. In der Kühlphase verbrauchen sie je nach Modell zwischen 30 und 50 Watt. Pro Stunde kühlt eine Box je nach Temperatureinstellung allerdings nur 10 bis 15 Minuten. Dementsprechend liegt der Verbrauch für eine durchschnittliche Kompressor-Kühlbox mit 0,3 kWh pro Tag sehr niedrig. Je nach Strompreis ist mit täglichen Betriebskosten von ca. 10 Cent zu rechnen. Thermoelektrische Geräte und auch Absorber-Kühlboxen haben einen um ein Vielfaches höheren Stromverbrauch.
  • hohe Kühlleistung, unabhängig von der Außentemperatur: Nur Kompressor-Kühlboxen kühlen zuverlässig auf Temperaturen ab +10 Grad Celsius und darunter. Sie tun dies relativ unabhängig von der Außentemperatur, also auch im Hochsommer bei 30 °C und mehr. Insgesamt überzeugen sie durch eine zügige Abkühlung. Auch Minustemperaturen sind mit ihnen möglich. Andere Kühlsysteme leisten das nicht.
  • Kühltemperatur exakt einstellbar: Mit einer Kompressor-Kühlbox können Lebensmittel auf ihrer optimalen Lagertemperatur gehalten werden. Über ein Bedienfeld kann die genaue Temperatur eingestellt und über ein kleines Display die Ist- und Solltemperatur abgelesen werden.

    Display und Tasten zum Einstellen der Temperatur der Kühlbox
    Die Zieltemperatur lässt sich exakt einstellen und wird angezeigt.
  • gleichmäßige Kaltluftverteilung: Für die Lagerung empfindlicher Lebensmittel ist es von Vorteil, wenn die Temperatur in der gesamten Kühlbox sich nicht zu stark unterscheidet. Kompressor-Kühlboxen haben eine wesentlich gleichmäßigere Kaltluftverteilung im Innenraum als andere Modelle.
  • großes Fassungsvermögen: Größe ist nicht alles, aber manchmal muss es einfach etwas mehr Kühlvolumen sein. Bis zu 90 Liter Volumen oder zwei getrennt regelbare Kühlzonen – das bieten nur Kompressor-Kühlboxen. Absorber-Kühlboxen liegen bei maximal 40 Litern, thermoelektrische bei etwa 50 Litern.

Nachteile

  • hoher Preis: Gute Qualität und hohe Leistung haben ihren Preis. Kompressor-Kühltechnik und eine hochwertige Isolierung der Boxen kosten viel Geld. Während thermoelektrische Kühlboxen bereits ab 50 € angeboten werden, zahlen Käufer für die günstigsten und kleineren Kompressor-Varianten knapp 300 €. Beim Kauf einer Box mit großem Volumen, spezieller Ausstattung und hoher Kühlleistung steigen die Preise auf über 1000 €.
  • Stromquelle: Mit einer Kompressor-Kühlbox hat man keine Wahl: Ohne Stromquelle funktioniert sie nicht. Das ist einfach, wenn der Ausflug nur kurz dauert und die Autobatterie genügend Energie liefert. Komplizierter wird es, wenn man mehrere Tage ohne Stromanschluss in der Natur unterwegs ist. Dann muss notfalls auf Solarstrom oder Akkus zurückgegriffen werden. Ein Gasbetrieb wie beim Absorber kommt beim Kompressor nicht infrage, bei thermoelektrischen Lösungen aber auch nicht.

    Solarpanel mit Powerstation
    Um eine Kompressor-Kühlbox autark zu betreiben, wird ein Solarpanel mit einer Powerstation benötigt.
  • Geräuschentwicklung: Nicht jeder fühlt sich davon gestört, aber für empfindliche Personen kann das Betriebsgeräusch der Kompressor-Kühlbox gewöhnungsbedürftig sein. Im Vergleich zu den leisen, aber konstanten Lüftergeräuschen der thermoelektrischen Kühlbox und den geräuschlosen Absorbervarianten ist die Geräuschbelästigung durch den Kompressor hörbar intensiver. Der Geräuschpegel von Kompressor-Kühlboxen liegt zwischen 30 und 70 Dezibel und fällt je nach Modell höchst unterschiedlich aus. Vorteilhaft ist jedoch, dass der Kompressor nur ca. 10 - 20 % der Zeit in Betrieb ist.

Wie funktioniert eine Kühlbox mit Kompressor?

Eine Kompressor-Kühlbox funktioniert wie ein richtiger Kühlschrank, nur dass sie kompakter und transportabler ist. Sie enthält eine Kühlflüssigkeit und – wie der Name schon sagt – einen Kompressor und einen Kondensator. Im Zusammenspiel sorgen diese Komponenten dafür, dass dem Innenraum der Kühlbox und den darin gelagerten Lebensmitteln Wärme entzogen und nach außen abgegeben wird. Die mobilen Kühlboxen erreichen unabhängig von der Umgebungstemperatur Lagertemperaturen von etwa +10 °C hin zu Minustemperaturen von -10 °C oder sogar -22 °C. Die Stromversorgung erfolgt über den 12-Volt-Zigarettenanzünder oder den Anschluss an das herkömmliche 230-Volt-Stromnetz.

Funktion von Kompressor und Kältemittel im Detail

Die Kühltechnik setzt auf geschlossene Kreisläufe, in denen ein Kältemittel verschiedene Stationen wie Kompressor, Kondensator und Verdampfer durchläuft. Dabei wechselt das Kältemittel seinen Aggregatzustand von gasförmig zu flüssig und umgekehrt und nimmt im Innenraum der Kühlbox Wärme auf bzw. gibt diese an die Außenluft ab. Ein Kontakt mit den gelagerten Lebensmitteln oder ein Entweichen des Kältemittels in die Umgebung ist dabei ausgeschlossen.

Schematische Darstellung der Funktionsweise einer Kompressor-Kühlbox.
Aufbau des Kühlkreislaufs einer Kompressor-Kühlbox.

Im Detail: Das Kältemittel ist ein ursprünglich gasförmiger Stoff (früher: FCKW, heute: Isobutan u.a.), das durch den Kompressor, der aus zwei Kammern besteht, verdichtet wird. Durch die Verdichtung erwärmt sich das Kältemittel. Es strömt dann in das Rohrleitungssystem des nachgeschalteten Kondensators (Verflüssiger), der in der Regel als Rohrschleife an der Außenseite des Gehäuses angebracht ist. Hier wird die Wärmeenergie an die Umgebung abgegeben. Durch anschließende dünne Kapillarleitungen oder eine Drossel wird der Druck des Kältemittels auf dem Weg zum Verdampfer, der sich im Inneren der Kühlbox befindet, weiter reduziert. Im Verdampfer findet der eigentliche Kühlvorgang statt. Das Kältemittel verdampft und entzieht dabei dem Innenraum der Kühlbox Wärme. Danach geht es zurück zum Kompressor, wo das Gas wieder verdichtet wird – der Kältekreislauf schließt sich.

Isolierung: Temperaturen niedrig halten

Hersteller von Kompressor-Kühlboxen achten auf eine gute Isolierung des gekühlten Innenraums gegenüber der Umgebung. Schließlich lässt sich so die Kühlleistung des Kompressors relativ einfach unterstützen. Die meisten der praktischen Reisebegleiter setzen auf eine stabile doppelwandige Kunststoffhülle, deren Inneres mit Polyurethan-Hartschaum gefüllt ist. Dieser Dämmstoff hat eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit. Für technisch Versierte: PU-Hartschaum hat einen Lambda-Wert von 0,023 - 0,029 W/mK. Auch in der Gebäudetechnik sind Polyurethanplatten ein beliebter und effektiver Dämmstoff. Besonders positiv ist, dass das Material nur wenig Feuchtigkeit aufnimmt. Dadurch ist es langlebig, stabil und schimmelt nicht so leicht.

Polyurethanplatten, wie sie für die Dämmung von Gebäuden eingesetzt werden.
Für die Isolierung der Kühlboxen werden PU-Materialien verwendet, wie sie auch für die Isolierung von Gebäuden eingesetzt werden.

Eine besonders gute Wärmedämmung bei gleichzeitig relativ geringer Materialstärke wird durch PU-Materialien erreicht, die mit Cyclopentan aufgeschäumt werden. Einzelne Boxenhersteller arbeiten bewusst mit diesen Hochleistungsdämmstoffen, da sie eine platzsparende Bauweise ermöglichen, ohne dass die Kühlhaltung darunter leidet.

Kälte- bzw. Wärmebrücken können sich dennoch im Deckelbereich der Kühlboxen befinden. Hier sind Dichtungen und Verschlüsse die Knackpunkte. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Deckel gut schließt, z. B. durch Magnete und abschließende Dichtungsringe.

Stromversorgung mit 230 V und / oder 12 V

In Bezug auf Stromverbrauch und Effizienz sind Kompressor-Kühlboxen anderen aktiven Kühlsystemen deutlich überlegen. Sie verbrauchen wenig Strom und setzen die Energie in eine ausgezeichnete Kühlleistung um. Die Stromversorgung von Kompressor-Kühlboxen kann über verschiedene Anschlüsse erfolgen. Einige Modelle setzen nur auf eine Anschlussart und haben dafür bereits ein Kabel integriert, andere bieten zwei- oder dreipolige Anschlussvarianten mit mehreren integrierten Buchsen und mitgelieferten Kabeln. In manchen Fällen lohnt sich eine Nachrüstung mit Gleich- oder Wechselrichtern. Auch Akkus und Solarmodule können in Betracht gezogen werden, um noch unabhängiger vom Stromnetz zu werden.

12-Volt-Betrieb: Der Stromanschluss über den Zigarettenanzünder im Auto ist unkompliziert. Die Autobatterie liefert den nötigen Strom, um die Lebensmittel unterwegs kühl zu halten. Selbst wenn Sie keinen Campingplatz ansteuern und keine Möglichkeit für eine zusätzliche externe Stromversorgung haben, funktionieren die allermeisten Kompressor-Kühlboxen mit 12 V problemlos über einen langen Zeitraum. Der Stromverbrauch bei 12 V beträgt ca. 25 Ah pro Tag. Je nach Kapazität der Autobatterie kann die Kühlbox mehrere Tage mit Strom versorgt werden. Allerdings bieten vor allem preisgünstige Kühlboxen oft keinen 12-V-Betrieb an. Dies liegt daran, dass Kompressoren beim Start einen sehr hohen Anlaufstrom benötigen, den die Autobatterie nicht liefern kann. Um den Anlaufstrom der Kompressoren zu reduzieren, haben die Hersteller verschiedene Möglichkeiten, die allerdings den Preis der Geräte erhöhen. Ist die Kühlbox jedoch für 12 V ausgelegt, erhält man die gleiche Kühlleistung wie im 230 V-Betrieb, sogar Temperaturen bis -20 °C sind bei einigen Modellen problemlos möglich.

Einbau einer Autobatterie
Je nach Fahrzeug besitzen Autobatterien eine Kapazität zwischen 50 Ah und 100 Ah. Eine Kompressor-Kühlbox verbraucht pro Tag ca. 25 Ah.

24-Volt-Betrieb: In Lastwagen oder Wohnmobilen sind leistungsfähigere Batterien eingebaut. Entsprechend länger reicht die Energie für den Betrieb im Stand. Grundsätzlich gelten die gleichen Voraussetzungen wie bei 12 Volt.

Batteriewächter: Nicht jede Kühlbox verfügt über diese Funktion. Sie ist aber sehr nützlich, wenn Sie autark campen und die Kühlbox ausschließlich mit einer 12-Volt-Autobatterie betreiben. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Fahrzeug nicht mehr anspringt, weil die Autobatterie zu viel Ladung verloren hat. Die meisten Batteriewächter, die in den Boxen eingebaut sind, können in zwei oder drei Stufen auf unterschiedlich empfindliche Start- und Abschaltspannungen eingestellt werden.

Batteriewächter für den Anschluss an den Zigarettenanzünder.
Ist in der Kühlbox kein Batteriewächter integriert, kann dieser problemlos nachgerüstet werden.

Gleichstrom- und Wechselstromwandler: Viele Kompressor-Kühlboxen können sowohl mit 12 / 24 V Gleichstrom als auch mit 100 - 240 V Wechselstrom betrieben werden. Einige jedoch nicht. In diesem Fall ist der zusätzliche Kauf eines Stromwandlers notwendig. Für eine höhere Versorgungssicherheit empfiehlt es sich, bei einem Gerät, das nur über einen Niedervolt-Gleichstromanschluss verfügt, zusätzlich einen Spannungswandler zu kaufen. Herkömmliche AC/DC-Wandler (Gleichrichter) wandeln 100 bis 240 Volt Wechselstrom aus dem Stromnetz in 12 Volt mit bis zu 10 A Gleichstrom um. Umgekehrt benötigen Sie einen sogenannten Wechselrichter, wenn Ihre Kühlbox nur für 230 Volt Wechselstrom ausgelegt ist, um sie mit dem Batteriestrom Ihres Fahrzeugs betreiben zu können. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Lassen Sie sich bei der Auswahl des richtigen Spannungswandlers beraten und achten Sie auf den sogenannten Anlaufstrom der Kühlbox. Manchmal gibt es Probleme, weil der Strom nicht ausreicht, um den Kompressor zu starten.

Spannungswandler und Wechselrichter von DC 12 V auf 230V AC
Wer im Auto oder Wohnmobil eine Kompressor-Kühlbox mit 230 V betreiben möchte, benötigt ein Spannungswandler, der den 12 V Gleichstrom der Autobatterie in 230 V Wechselstrom umwandelt.

Kompressor-Kühlbox mit 2 Kühlzonen

Ob zu Hause als Ergänzung für die Gartenparty oder als sicherer Lebensmittelvorrat für den Urlaub – es ist doppelt schön und erholsam, wenn die mobile Kühlbox gleichzeitig kühlen und gefrieren kann. Das erweitert das Lebensmittelspektrum, macht das Kochen nicht zur tagesfüllenden Aufgabe und verwöhnt mit Leckereien. Wer diesen Zusatznutzen sucht, sollte beim Kauf auf eine Kompressor-Box mit zwei Zonen achten. Wichtiges Detail: Beide Zonen lassen sich getrennt voneinander auf eine individuelle Temperatur einstellen.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Zwei-Zonen-Kühlboxen. Sogenannte ‚Hybride‘ verfügen über zwei unterschiedliche Kühlsysteme: für normale Kühlschranktemperaturen ein thermoelektrisches Peltier-Element, für niedrigere Temperaturen und Tiefkühlung ein Kompressor-Kühlsystem. Die beiden Zonen sind voneinander getrennt. Ein kleiner Nachteil: Der thermoelektrisch gekühlte Teil solcher Hybridboxen lässt bei hohen Außentemperaturen keine allzu starke Kühlung zu. Achtung: Nicht jedes hybride Modell besitzt zwei Zonen, manchmal verbergen sich dahinter Modelle, die zwar zwei unterschiedliche Kühlsysteme, jedoch nur einen Kühlraum haben.

Kühlbox mit zwei Zonen
Die Temperatur der beiden Fächer lässt sich unabhängig voneinander regeln. Somit ist kühlen und gefrieren parallel möglich.

Eine weitere Variante der Zwei-Zonen-Kühlung ist die ausschließliche Kompressor-Kühlung. Die getrennten Lagerfächer der Box können je nach Bedarf separat geregelt werden. Kühlen und / oder Gefrieren – beides ist parallel möglich. Der charmante Vorteil dieser reinen Variante: Bei Bedarf lassen sich die beiden Zonen durch Entfernen der Trennwand zu einer großen Kühlbox zusammenfassen.

Fassungsvermögen von Kompressor-Kühlboxen

Der Platzbedarf für die Kühlung von Lebensmitteln ist individuell sehr unterschiedlich. Viel Platz wird benötigt, wenn Getränke gekühlt werden sollen. Ideal ist es, wenn die Innenmaße es erlauben, die Flaschen stehend zu lagern. Das bieten viele Modelle für Flaschengrößen bis 1,5 Liter, einige sogar bis 2 Liter. Einzelne kompaktere Modelle lassen jedoch nur kleine 0,3-Liter-Flaschen oder Dosen zu.

Die Größen, Abmessungen und Formate der angebotenen Kompressor-Kühlboxen reichen von schmal bis breit, von niedrig bis hoch, von 10 bis 90 Liter Innenvolumen. Viele Hersteller bieten das gleiche Modell in verschiedenen Größen von klein bis groß an. So lässt sich für jeden Bedarf die passende Größe finden. Interessant: je größer die Box, desto besser die Energieeffizienzklasse. Am weitesten verbreitet und für die meisten wohl am praktikabelsten sind Größen von ungefähr 40 bis 50 Liter. Ein lohnenswertes Detail: Größere Boxen lassen sich mithilfe von Einlegekörben übersichtlich unterteilen, was auch bei der Entnahme der Lebensmittel praktisch ist.

Tipps zum Betrieb von Kompressor-Kühlboxen

  • richtig aufstellen: Am sichersten ist es, die Kühlbox auf eine ebene, feste Unterlage zu stellen. Wichtig ist, dass die Lüftungsschlitze nicht verdeckt werden und die warme Luft des Kompressors entweichen kann.
  • die Kühlbox nicht liegend betreiben: Ein Kompressor ist im Gegensatz zu einer Absorber-Kühlbox weniger empfindlich, wenn die Box nicht gerade steht. Dennoch ist es riskant, die Box auf die Seite zu legen, da dies das Kühlsystem beschädigen kann. Eine Neigung (bei Booten spricht man von Krängung) von ca. 30° ist aber möglich.
  • Kühlbox vorkühlen: Wer seine Box vor der Abfahrt zu Hause an der Steckdose vorkühlt, spart unterwegs Energie. Auch das Einlegen von Kühlakkus kann sinnvoll sein. Sie verlängern die Kühlzeit, wenn Sie unterwegs ohne Strom auskommen müssen.
  • keine heißen Speisen einlagern: Es versteht sich von selbst, dass in die Box, wie auch in den Kühlschrank, nur zimmerwarme oder kalte Speisen gelegt werden sollten. Heiße und aufgewärmte Speisen müssen draußen bleiben.
  • nicht offen stehen lassen oder ständig öffnen: Es ist klar, dass bei jedem Öffnen warme Luft nach strömt. Handeln Sie also überlegt und energiesparend und schauen Sie nicht unnötig in die Box. Wenn Sie den Deckel öffnen, dann nur kurz, um schnell Lebensmittel hineinzulegen oder herauszunehmen.
  • Dichtung am Deckel prüfen: Damit alles rund läuft und die Kühlung nicht zu viel Energie verbraucht, sollten Sie regelmäßig die Dichtung am Deckel sowie weitere Verschlusselemente (z.B. Magnete) überprüfen. Sitzt alles an seinem Platz? Ist alles sauber? Bestens!
  • Eisablagerungen entfernen: Wird die Kompressor-Kühlbox auf Minusgrade eingestellt, kann sich im Laufe der Zeit und besonders bei häufigem Öffnen der Box Eis im Inneren bilden. Entfernen Sie dieses rechtzeitig, um einen störungsfreien Betrieb der Box zu gewährleisten.
  • auf Kondenswasser achten: Bei jeder Kühlung – unabhängig von der verwendeten Technik – kann sich im Inneren der Box Kondenswasser niederschlagen. Sorgen Sie dafür, dass sich nicht zu viel Feuchtigkeit ansammelt, indem Sie die Box regelmäßig auswischen oder saugfähige Geschirrtücher auf den Boden legen.

Kompressor-Kühlboxen im Test

Die Zeiten, in denen Coolpacks aus der Tiefkühltruhe und eine Kühltasche ausreichten, um verderbliche Lebensmittel auf Reisen nur wenige Stunden frisch zu halten, sind vorbei. Inzwischen gibt es zahlreiche Kühlmöglichkeiten, die mehr Komfort und Sicherheit bieten und vor allem viel länger kühlen. Da Camping und Outdoor immer mehr Anhänger finden, wächst auch der Markt für mobile Kühlmöglichkeiten. Das Angebot ist so groß, dass es unübersichtlich erscheint.

Trotzdem gibt es kaum aussagekräftige Testberichte zu Kompressor-Kühlboxen. Beispielsweise gibt es derzeit keinen Testbericht der Stiftung Warentest zu diesem Thema. Interessant wäre ein vergleichender Praxistest, der auch Nachhaltigkeitsaspekte wie die Lebensdauer der Boxen sowie die verwendeten Produktionsmaterialien (z.B. das gewählte Kühlmittel) einbezieht. Auch wenn Kompressor-Kühlboxen stets eine ausgezeichnete Kühlleistung aufweisen, gibt es Unterschiede in der Isolierung, die sich direkt auf den Stromverbrauch auswirken.

Einen praxisnahen Produkttest mit Kompressor-Kühlboxen bietet immerhin die Zeitschrift Autobild. Hier waren neben den auch von uns aufgeführten wichtigen Produktkriterien vor allem zusätzliche Bedieneigenschaften der Boxen ausschlaggebend für die Bewertung. Dabei zeigte sich, dass gut verschließbare Deckel, herausnehmbare Innenkörbe, Innenbeleuchtung und die Präzision der Temperaturregelung und -kontrolle den entscheidenden Unterschied ausmachen können.

test-reports.de hat keine eigenen Produkttests von Kompressor-Kühlboxen durchgeführt. Um Ihnen dennoch einen aussagekräftigen Vergleich der Produkte zur Verfügung stellen zu können, fassen wir Daten und Informationen zu den Produkten aus verschiedenen Quellen zusammen. Neben den technischen Produktdaten werden auch die Einschätzungen der Fachpresse sowie Test- und Kundenbewertungen verschiedener Online-Shops ausgewertet.

FAQ

Wann ist eine Kompressor-Kühlbox die richtige Wahl?

Wenn auch bei hochsommerlichen Temperaturen die Kühltemperatur zuverlässig unter 10 °C liegen soll, kommen Kompressor-Kühlboxen zum Einsatz. Sie benötigen in jedem Fall mindestens eine 12-Volt-Stromversorgung oder einen 230-Volt-Anschluss. Dagegen können Absorber-Kühlboxen unabhängig von der Stromversorgung auch mit Gas betrieben werden. Eine deutlich geringe Kühlleistung haben thermoelektrische Kühlboxen.

Welche Temperaturen erreichen Kompressor-Kühlboxen?

Kühlboxen mit Kompressor arbeiten wie herkömmliche Kühlschränke. Sie kühlen durchschnittlich auf Temperaturen von +10 bis zu -20 Grad Celsius herunter. Manche Kühlboxen besitzen zwei Kühlzonen, deren Temperatur sich unabhängig voneinander regeln lässt.

Welche Kompressor-Kühlbox ist die beste?

Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Allein die persönlichen Ansprüche und Nutzungsgewohnheiten geben die Richtung vor. Gute Kompressor-Kühlboxen sind beispielsweise:

  • Mobicool MCF40
  • DOMETIC CK 40D Hybrid
  • Truma Cooler C69 Dual Zone

*Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen sind in der Zwischenzeit möglich.

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